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„Evita“ ist ein Rockmusical in zwei Akten von Andrew Lloyd
Webber (Musik) und Tim Rice (Buch und Songtexte). Es erzählt
den Werdegang von Maria Eva Duarte de Perón, genannt Evita
(7. Mai 1919 - 27. Juli 1952). Gezeichnet wird der Weg
eines aus ärmlichen Verhältnissen stammenden, unehelich
geborenen Mädchens aus der Provinz und dessen glanzvollen Aufstieg zur argentinischen First
Lady an der Seite von
Juan Domingo Perón. Um die ehrgeizige Evita entstand ein
unglaublicher Personenkult: Sie wurde vom Volk geliebt, gleichzeitig aber
von der argentinischen Elite gehasst. Ihr Krebstod löste
eine beispiellose Welle der Trauer
bei den Massen im
südamerikanischen Staat aus.
„Evita“ ist nach „Jesus Christ Superstar“ der zweite
Welterfolg des Autorenteams Webber/Rice: Die Premiere fand
1978 im Londoner Prince Edward Theatre statt, am Broadway
Theatre lief es erstmals im Folgejahr. Die deutschsprachige
Erstaufführung mit einem Text von Michael
Kunze wurde 1981
im Wiener Theater an der Wien uraufgeführt.
Bis heute wurde das Stück in achtundzwanzig Ländern und
vierzehn Sprachen gespielt sowie mit sieben Tonys
ausgezeichnet.
Zahlreiche Platten- und CD-Produktionen, sowohl der ganzen
Partitur als
auch einzelner Songs, kamen auf den Markt.
Allein auf
Deutsch gibt es einhundertundzwanzig
Fassungen
des Kultsongs „Don't cry for me Argentina“.
1996 wurde "Evita" verfilmt von Alan Parker
mit Madonna in der Titelrolle und Antonio Banderas
als "Che".
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